Wandregal mit selbst gebauten Holzmodellen
Co-Founder MagicHolz
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    Vor ein paar Tagen haben wir Euch gefragt, wie Euer Regal aussieht. Wir hatten mit ein paar netten Fotos gerechnet. Bekommen haben wir 27 Antworten, unzählige Bilder, und eine Frage, die uns seitdem nicht mehr loslässt.

    Sie kam von Pauline, und sie war so ehrlich, dass wir kurz schlucken mussten:

    Ich liebe Eure Holzpuzzles, stehe aber gar nicht darauf, einstaubende Dinge herumstehen zu haben, die keinen weiteren Nutzen erfüllen. Bei vielen Dingen denke ich mir: sieht cool aus, macht bestimmt Spaß ... aber was mache ich dann damit?

    Das ist keine Nörgelei. Das ist die vielleicht wichtigste Frage, die man sich vor dem Kauf eines Holzbausatzes stellen kann. Und weil wir sie nicht in einem Satz beantworten wollten, haben wir stattdessen nachgesehen, was unsere Kunden tatsächlich mit ihren fertigen Modellen machen.

    Antwort 1: Sie stehen da, wo gearbeitet wird

    Emre hat uns Fotos von seinem Schreibtisch geschickt. Kein Vitrinenregal, kein Museum, sondern der Tisch, an dem er tatsächlich sitzt, mit Schneidematte, Werkzeug und zwei fertigen Modellen am Rand. Er schreibt:

    Den Schreibtisch verwende ich für alle möglichen Arbeiten wie Modelle bauen, Controller gründlich putzen und so weiter. Die Modelle sind eine kleine Ablenkung, wo mir dann ein Grinsen entweicht.

    Holzmodelle auf einem Schreibtisch neben Schneidematte und Werkzeug

    Ein Grinsen, im Vorbeigehen, mehrmals am Tag. Das ist kein Staubfänger. Das ist ein sehr guter Grund.

    Antwort 2: Sie sind schlicht im Einsatz

    Kalle konnte uns gar kein Sammlungsfoto schicken, und die Begründung ist unser Lieblingssatz aus der ganzen Aktion:

    Leider ist ein Bild der Sammlung so nicht möglich, da sowohl die Uhr als auch der 3D-Pinball in verschiedenen Haushalten im täglichen Einsatz sind.

    Zwei Modelle, zwei Haushalte, täglicher Einsatz. Eine Uhr zeigt die Zeit an. Ein Flipper wird gespielt. Manche Bausätze beantworten Paulines Frage einfach dadurch, dass sie funktionieren.

    Antwort 3: Sie ziehen dahin, wo Platz ist

    Peggy hat ihre Sammlung nicht im Wohnzimmer, sondern im Gartenhaus. Sie nennt sie selbst, in Anführungszeichen, ihre "kleine" Sammlung. Wer das Foto ganz oben sieht, versteht die Anführungszeichen sofort: Eulenuhr, Kran und Fahrzeuge, alles auf einem einzigen Wandbrett.

    Und Andrea hat ein Problem, das viele kennen dürften:

    Sind nicht alle von Euch, aber viele. Meine große Murmelbahn passt nicht auf das Regal.

    Das ist ehrlicherweise ein Punkt, den wir ernst nehmen: Größe ist vor dem Kauf schwer einzuschätzen. Genau deshalb stehen Maße, Teilezahl und Bauzeit bei uns in den Produktdetails, und wir arbeiten daran, sie noch früher sichtbar zu machen.

    Antwort 4: Sie erzählen eine Geschichte, die schon da war

    Marina hat uns ihre Wand gezeigt. Links und rechts zwei Vitrinen voller Souvenirs aus allen Ländern, in denen sie war. Und mittendrin, als Mittelpunkt:

    Ich habe zwei Regale und drauf stehen Souvenirs von Ländern und Städten, wo ich überall war. Und in der Mitte ist die Weltkarte aus Puzzle.

    Holz-Weltkarte an der Wand zwischen zwei Souvenir-Vitrinen

    Die Weltkarte steht dort nicht als Deko herum. Sie ordnet alles andere. Jedes markierte Land ist eine Reise, an die sie sich erinnert.

    Die ehrliche Antwort auf Paulines Frage

    Sie lautet: Es kommt darauf an, und Du solltest vor dem Kauf ehrlich zu Dir sein.

    Wenn Du wie Pauline jeden Zentimeter Regal für Bücher brauchst, ist ein großes Diorama vielleicht nicht das richtige Modell für Dich. Dann sind es eher die Bausätze, die etwas können: eine Uhr, eine Lampe, eine Rätselbox, in der später Kleinkram verschwindet, ein Flipper, der gespielt wird.

    Pauline hat uns übrigens gleich einen Vorschlag mitgeliefert, und der ist so gut, dass wir ihn hier ungekürzt stehen lassen:

    Ich würde mich freuen, wenn ihr noch mehr Gebrauchsgegenstände machen könntet, zum Beispiel für den Schreibtisch. Coole Organizer in Form von vielleicht einer kleinen Stadt oder Burg oder mit Blumen, oder dass man rechteckige Puzzle zu Boxen zusammenstecken kann.

    Diese Mail liegt bei uns nicht im Archiv. Sie liegt in der Ideensammlung für kommende Eigenentwicklungen. Und Pauline steht mit dem Wunsch nicht allein da: In unserer Nachkaufbefragung schreiben Kunden regelmäßig genau das, zum Beispiel "noch nützlichere oder größere Dinge zum Bauen anbieten" und "mehr Bausätze, bei denen man die Funktionen erleben kann".

    Ein Modell, das genau diese Frage beantwortet

    Unser Luminous Leuchtturm ist unter anderem deshalb so entstanden, wie er entstanden ist. Er dreht sich per Handkurbel, er leuchtet in drei Stufen, und er steht danach nicht nur herum: Bei vielen wird er zum Nachtlicht im Kinderzimmer oder zur Stimmungslampe im Regal.



    Danke an Pauline, Emre, Kalle, Peggy, Andrea und Marina, dass Ihr uns in Eure Wohnzimmer, Gartenhäuser und auf Eure Schreibtische schauen lasst.

    Im nächsten Teil dieser Serie geht es um einen 86-Jährigen, der vier Wochen an einem einzigen Modell gebaut hat, und um die Frage, ob man dafür jemals zu alt ist.

    Euer MagicHolz-Team

    Häufig gestellte Fragen

    Wenn du auf deine Frage keine Antwort findest, melde dich gerne jederzeit bei unserem Kundenservice unter info@magicholz.de

    Das hängt stark vom Modell ab. Reine Deko-Modelle stehen tatsächlich im Regal, während Uhren, Lampen, Rätselboxen oder Flipper nach dem Bauen weiter benutzt werden. Wenn Dir der Nutzen nach dem Bauen wichtig ist, achte gezielt auf Modelle mit Funktion.

    Zum Beispiel Uhren, Lampen und Leuchttürme, Rätselboxen zum Verstauen von Kleinkram, Flipper und Murmelbahnen zum Spielen sowie Weltkarten als Wanddeko, die sich mit der Zeit weiter füllt.

    Maße, Teilezahl und Bauzeit stehen in den Produktdetails auf jeder Produktseite. Wenn Du unsicher bist, ob ein Modell auf Dein Regal passt, schreib uns kurz, wir messen im Zweifel selbst nach.