Holzmodelle im Regal zwischen Sammelfiguren
Co-Founder MagicHolz
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    Es gibt einen Satz, der in unserem Postfach in verschiedenen Varianten immer wieder auftauchte, nachdem wir Euch nach Euren Regalen gefragt hatten. Michael hat ihn am schönsten formuliert:

    Sehr gerne schicke ich Euch Fotos meiner Holzmodell-Sammlung. Ist schon ein bisschen was, also nicht erschrecken.

    Im Anhang: neun Fotos.

    Wir haben uns gefragt, wie das eigentlich passiert. Niemand kauft einen Holzbausatz mit dem Vorsatz, eine Sammlung anzulegen. Und trotzdem stehen bei manchen von Euch inzwischen 18 Modelle im Regal. Hier ist, was uns Eure Mails darüber verraten haben.

    Phase 1: Es fängt fast immer mit einem Geschenk an

    Das ist keine Vermutung, das steht in unseren Zahlen: Etwas mehr als die Hälfte aller Erstkäufe bei uns sind Geschenke, nicht Käufe für einen selbst. Und genau so beginnt es bei vielen von Euch.

    Richard hat uns zwei Fotos geschickt und dazu geschrieben:

    Beides geschenkt bekommen. Fantastische Bausätze.

    Holger ist einen Schritt weiter, bei ihm läuft es inzwischen in beide Richtungen:

    Ich habe noch mehr 3D-Modelle, aber auf den zwei Bildern ist das Meiste zu sehen. Meine Frau schenkt mir zum Geburtstag das Segelschiff.

    Phase 2: Das nächste Modell ist schon unterwegs

    Hier wird es interessant. Denn auffällig viele von Euch haben uns gar nicht nur Fotos vom Regal geschickt, sondern gleich mitgeteilt, was als Nächstes ansteht.

    Wolfgang: "Kommen aber noch weitere Modelle dazu."

    Viktoria, in drei Zeilen und drei Fotos: "Hier meine Sammlung. Das eine grad in the making. Und was noch wartet."

    Und Henry, der die Sache am ehrlichsten auf den Punkt bringt:

    So sieht es im Regal aus, und 4 Objekte warten noch, und die Bestellliste ist noch nicht abgearbeitet.

    Eine Bestellliste. Nicht eine Bestellung. Das ist der Moment, in dem aus einem Hobby eine Sammlung wird.

    Phase 3: Das Regal wird zum Thema

    Irgendwann stellt sich die Platzfrage, und sie wird kreativ gelöst. Peggy hat ihre Sammlung ins Gartenhaus verlegt. Emre hat für zwei Modelle noch Platz am Schreibtisch gefunden und schreibt entwaffnend ehrlich: "Sorry, habe noch kein Regal."

    Bei Michael teilen sich die Holzmodelle das Regal einfach mit allem anderen, was ihm wichtig ist. Zwischen Sammelfiguren und Filmpostern steht eine Tower Bridge aus Holz, als wäre das die selbstverständlichste Sache der Welt.

    Tower Bridge aus Holz im Regal zwischen Sammelfiguren

    Hans, der uns von 18 Modellen berichtet, hat dafür ein schönes Wort:

    In meinem Fundus befinden sich bis jetzt 18 Modelle, und es werden bestimmt noch mehr.

    Reden wir über Geld

    Hans hat seiner Mail noch etwas hinterhergeschickt, das wir hier nicht weglassen wollen, auch wenn es unbequem ist:

    Leider sind Eure Modelle nicht in meinem Budget. Ich hoffe, dass ich bei Euch noch etwas finde, was meinem Geldbeutel entspricht.

    Das ist keine Einzelmeinung. In unserer Nachkaufbefragung ist der Preis nach "Nichts, ich war sofort überzeugt" der am zweithäufigsten genannte Grund, der fast zum Kaufabbruch geführt hätte. Rund jeder Fünfte, der überhaupt gezögert hat, hat wegen des Preises gezögert.

    Wir könnten das jetzt wegdiskutieren. Machen wir aber nicht, denn beide Seiten stimmen: Hochwertiges, dickeres Holz mit sauberem Laserschnitt kostet mehr als dünnes Sperrholz aus einer Billigproduktion. Und trotzdem muss ein Einstieg möglich sein, ohne dass man dreistellig anfängt.

    Deshalb ganz konkret, wenn das Budget der begrenzende Faktor ist:

    • Fang klein an. Ein kleines Modell, das fertig wird, ist mehr wert als ein großes, das im Schrank bleibt.
    • Schau in die Starter-Sets. Die sind genau für den ersten Bausatz gemacht, Werkzeug ist mit dabei.
    • Nutze den MagicClub. Punkte sammeln kostet nichts und macht das zweite Modell günstiger.
    • Kauf auf Rechnung. Erst bauen, dann bezahlen, falls die Unsicherheit größer ist als die Vorfreude.

    Der eigentliche Punkt

    Es braucht keine 18 Modelle, damit sich das lohnt. Bei Emre stehen zwei auf dem Schreibtisch, und die reichen für ein Grinsen im Vorbeigehen. Bei Jutta ist es eine Schreibmaschine zum 75. Geburtstag. Bei Alfreds Schwiegervater ist es ein einziger Schaufelradlader, den er nach vier Wochen sein Meisterstück nennt.

    Eine Sammlung entsteht nicht, weil jemand beschließt, zu sammeln. Sie entsteht, weil das erste Modell Spaß gemacht hat.



    Danke an Michael, Richard, Holger, Wolfgang, Viktoria, Henry, Hans, Peggy und Emre. Und danke an alle, die uns geschrieben haben, ohne dass ihr Foto in dieser Serie gelandet ist. Wir haben jede einzelne Mail gelesen.

    Falls Ihr uns Eure Sammlung noch zeigen wollt: info@magicholz.de, wir freuen uns weiterhin über jedes Bild.

    Euer MagicHolz-Team

    Häufig gestellte Fragen

    Wenn du auf deine Frage keine Antwort findest, melde dich gerne jederzeit bei unserem Kundenservice unter info@magicholz.de

    Mit einem kleineren Modell, das Du sicher fertig bekommst. Ein abgeschlossenes kleines Projekt motiviert deutlich mehr als ein großes, das ungebaut im Schrank liegen bleibt. Die Starter-Sets sind genau dafür gemacht.

    Der größte Unterschied liegt im Material und im Laserschnitt. Dickeres, sauber geschnittenes Holz bricht seltener und passt genauer zusammen. Dazu kommen deutschsprachiger Support und kostenlose Ersatzteile, die bei sehr günstigen Bausätzen meist fehlen.

    Sehr gerne. Schick uns einfach ein Foto an info@magicholz.de. Wir lesen jede Zuschrift und melden uns zurück, bevor wir ein Bild irgendwo verwenden.